Die Anlage

"...eine Ambiance, die einmalig ist auf der Welt in Verbindung mit einer Tennisanlage..."









Tennisplätze



Steffi-Graf-Stadion

Das Steffi-Graf-Stadion (Architekt Prof. Herms, Fertigstellung 1997)



Aus der Baubeschreibung:



Weitere Einrichtungen

Neben den Tenniscourts und dem Steffi-Graf-Stadion bereichern  3 weitere Gebäudeeinheiten an der östlichen Eingangszone gelegen das Gelände: das Pförtnerhaus, das Garderobenhaus und ...last but not least..., den Eingangsweg in Richtung Hundekehle-See beschließend und den Ausblick auf diesen eröffnend, das Clubhaus. Zu diesen Gebäuden einige Bemerkungen:

Das Pförtnerhaus

Vielen neuen Tennismitgliedern des LTTC "Rot-Weiß" und deren Gästen wird der bauliche Zusammenhang diese Kleinods nicht verstehbar sein, da er nicht mehr sichtbar ist. Es handelt sich um das einzige, nach den Zerstörungen des Krieges, erhaltene Bauteil des ehemaligen Clubgeländes, dem viele ältere Clubmitglieder in ihren Erinnerungen weiterhin einen Ehrenplatz eingeräumt haben.

Das Garderobenhaus (Architekt Prof. Baumgarten, Fertigstellung 1952, Anbau 1978)

Dieses bescheiden wirkende Gebäude war der erste Bauakt bei der Neukonzeption der Kriegszerstörten Clubanlage. Das Gebäude ist durch Um- und Anbauten gerade im Inneren leider verändert. In seiner einfachen, zweckmäßigen Gestaltung war es ein Beispiel für eine "Architektur der Bescheidenheit" des frühen Wiederaufbaus. Der nur 4,5m hohe Baukörper liegt mit seinem Untergeschoss bis zur Fensterbrüstung unter Terrain, so dass die für Herren und Damen geschossweise getrennten Umkleidebereiche über jeweils eine halbe Treppe erreicht werden können. Eine Sauna in beiden Geschossen sowie Ruhe-und Massageräume gewähren den ermatteten Muskeln der Tennisspieler Erholung.

Das Clubhaus (Architekt Prof. Baumgarten, Fertigstellung 1959, Innenraumrenovierung 2003)

Das neue Clubhaus liegt ungefähr an der Stelle des  im Kriege zerstörten alten Clubhauses. Der Baukörper wurde jedoch weiter nach Süd-Westen in Richtung des Sees vorgezogen, so dass er sich um etwa ein Viertel seiner Länge über den Seehang hinausschiebt. Diese Auskragung wird betont durch eine ausladende Terrasse, von der ein grandioser Rundblick über die See- und Waldlandschaft gegeben ist. Das Clubhaus-Gebäude  ist durch seine innovative architektonische Gestaltung  als geschütztes Denkmal der "Architektur der 60er Jahre" anerkannt worden. Es kann mit seinem zweigeschossigem Raumangebot, unterstützt durch die Qualitäten seines Restaurants, in Zuordnung zu der seitlich über eine vorgelagerte Balkonzone erreichbaren Platzanlage  (ergänzt durch einen Kinderspielplatz) als das "Herzstück" des "Rot-Weiß"-Clublebens bezeichnet werden, das im Alltag und bei Festlichkeiten den  beglückenden sinnlichen Flair zum sportlichen Geschehen garantiert. Auf der Rückseite führt ein Weg zum Badesteg mit Umkleide und anschließender Liegewiese, die nicht nur den erschöpften Turnierspieler/innen physische Erholung und seelischen Ausgleich gewährt. (siehe “Badesteg”)

Sternengucker aufgepasst!
Mit Beginn der Spielsaison ist er endlich fertig geworden. Der neue Spielplatz. Nun können unsere kleinen „Himmelsstürmer“ ordentlich entschweben und kräftig das Steuer übernehmen. Aufgepasst, jetzt geht es los. Schneller, noch schneller, damit wir abheben und uns vor Kodo in Sicherheit bringen können. Und ja nicht im Kessel schwindelig drehen, sonst erleben wir noch eine Bruchlandung.
So oder so ähnlich könnte sich der Schreiber in seiner Phantasie vorstellen einen sonnigen Nachmittag auf unserem neuen Spielgerät zu verbringen. Vorausgesetzt allerdings, die als Zeitmaschine anmutende Konstruktion ist voll funktionstüchtig und hilft die Zeit für den einen oder anderen Moment zurückzudrehen. Als Betrachter erfreut es einen, das das junge Volk sichtlich Spaß bei der Erkundung der vielen Funktionen hat. Ob nun der Sternengucker, das Windmessgerät, der Propeller oder der sich drehende Kupferkessel.
Es ist ein neuer Treffpunkt entstanden. Auf dem Weg zum oder vom Clubhaus weg trifft man inzwischen in behaglicher Regelmäßigkeit Mütter und Väter, die ihre Kleinsten beim Spielen beaufsichtigen. Besonders durch die Neugestaltung der Gartenarchitektur ist somit eine Verbindung zum Clubleben wieder hergestellt - und das ist sehr schön!
Nun gab es schon bei der Einweihung des Spielplatzes die Möglichkeit einen tollen Namen für das Spielgerät zu finden. Verschiedenste Vorschläge liegen nun schon vor, nicht nur verwandtes aus der Literatur. Wir wollen die Kinder ansprechen, die Eltern oder Großeltern, sich einmal zu überlegen, wie der Spielplatz zukünftig heißen soll. Im Clubhaus finden sie vorbereitete Zettel für die Namensvorschläge des Spielplatzes.
Der Vorstand wählt dann aus den Vorschlägen den schönsten aus und spendiert als Anreiz zur Teilnahme ein paar Trainerstunden bei Nic Marchand. Übrigens dürfen die älteren Semester natürlich auch Vorschläge einreichen, müssen aber bei einem etwaigen Gewinn diesen an ein Kind weiterreichen.

Der kleine neue Spielplatz (vom deutschen Künstler und Bildhauer Bonifatius Stirnberg)
Die Zukunft unseres Clubs liegt in unserer Jugend begründet. Deshalb möchten wir hiermit unser Versprechen wahr machen und für unsere Kleinsten ein Spielgerät anschaffen, das auch hoffentlich noch in dreißig Jahren seinen festen Platz im LTTC "Rot-Weiß" haben wird. Vielleicht erinnert sich dann diese neue Generation an die schönen Stunden in unserem Tennisclub.
Das multifunktionale Spielgerät stammt vom deutschen Künstler und Bildhauer Bonifatius Stirnberg, geboren 1933 in Freienohl. Er studierte in Aachen an der Werkkunstschule und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Joseph Beuys.
Das Spieleschiff besteht aus Edelstahl und Bronze und ist nicht verrottbar. Es hat eine Rutsche, ein Karussell, eine Treppe, einen Aussichtsturm und zwei Fernrohre. Es ist für das Spielen von Kindern extra entwickelt worden. Es existieren drei Geräte dieser Art: in Aachen, in Arlington (USA) und in Süddeutschland. Das Gerät wurde im Frühjahr (Februar 2008) aufgestellt und dann im April eingeweiht.

"...eine Ambiance die einmalig ist auf der Welt in Verbindung mit einer Tennisanlage..."